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Neues Verbot!

Ab 1.9.2013 gilt
eine Richtlinie für
Reflektorlampen!

Alternativen: stoßfeste Lampen

            

Buchtip:
Das Glühbirnenbuch
Das Glühbirnenbuch
-
Thomas Pynchon,
Wladminir Kaminer,
Max Goldt u.v.m




»Die Sparsamkeit der Glühbirne liegt in der Zeit,
in der sie nicht brennt.«
- Ulf Erdmann Ziegler -

Info & Docs:
Energiesparlampen
Dämpfe, Quecksilber und Lichtqualität doc | pdf
* * * * *
Lampenvergleich
Glüh, Halogen, Spar & LED im Vergleich pdf

Miniflyer: ESL+LED  jpg | pdf

Studien: ESL
LED-Bildschirme drehen an der biologischen Uhr
[Deutschland/Schweiz März 2011]

Tests:   Licht aus
Energiesparlampen im Test
[Ökotest | Apr. 2008]

 

 English Speaking: 
Google TranslationTranslation International LinksLinks

Glühbirnenverbot

Seit dem 1. September 2012 dürfen auf Grund der Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG Glühbirnen mit mehr als 25 Watt und fast alle Hochvolt-Halogenlampen nicht mehr produziert und in den Großhandel gebracht werden.
Restbestände und stoßfeste Glühbirnen dürfen momentan verkauft werden.

Zeitplan Glühbirnenverbot Glühbirnenverbotszeitplan

 

 

Halogenlampenverbot

Die »Richtlinie für Lampen mit gebündeltem Licht & LED-Lampen« sieht ab dem 1.9.2013 ein schrittweises Verbot von gerichteten Glüh- und Halogenlampen vor.
Halogenlampenverbot Überblick und Tabellen
Halogenlampenverbot Details und Anmerkungen

 

Weltweite Entwicklungen:

In Island dürfen Kompaktleuchtstofflampen nicht mehr umweltfreundlich genannt werden.

Hong Kong: Freiwillige Selbstbeschränkung des Handels nach Volksbefragung

Kanada verschiebt Glühbirnenverbot um zwei Jahre.

Neuseeland hat das Glühbirnenverbot rückgängig gemacht.

Texas erlaubt Produktion und Herstellung von Glühbirnen

USA Gesetzesänderung: keine Finanzierung des Glühbirnenverbots

 

Begründung

Die EU-Kommission, die sich auf Informationen der Leuchtmittelhersteller stützt, argumentiert, daß Glühbirnen und mittlerweile Halogenlampen auf Grund folgender »Tatsachen« »energieineffizient« und »umweltschädlich« seien:

 

graffiti: because it looked like a good idea

 

Berichtigungen:

Geringes Einsparpotential

Da ca. 1,5% des gesamten Energieverbrauchs eines privaten Haushalts auf die Beleuchtung entfällt, ist das Einsparungspotenzial sehr gering.
alternativen Alternativen

Folgende Punkte lassen die geringen Einsparpotentiale weiter schrumpfen:

 

Strom sparen und Energie verschwenden

Kompaktleuchtstofflampen verbrauchen in der Anwendung weniger Strom als Glühbirnen, aber nicht so wenig wie propagiert. sparen Sparen

Die Herstellung einer Glühbirne ist einfach und verbraucht wenig Energie, da sie aus wenigen Bestandteilen in der EU hergestellt wird/wurde.

Die Erzeugung der Einzelkomponenten einer Kompaktleuchtstofflampe, der Transport dieser zum Produktionsstandort und der Transport von China nach Europa (2/3 aller "Energiesparlampen" werden in China hergestellt) ist bis zu 15x energieaufwendiger als die Herstellung der Glühbirne.

Die Herstellung einer LED dürfte ebenfalls sehr aufwendig sein.

Eine offizielle Gesamtenergiebilanz wird von den Herstellern bis jetzt nicht zur Verfügung gestellt.

Grafik Pfeil Studie »EnergieSparLampen = Verschwendungslampen«

 

Co2-Bilanz

Ein weiterer Punkt ist die erhoffte CO2 Einsparung, die durch den geringeren Stromverbrauch beim Gebrauch erfolgen soll. Wiederum fehlt in der Rechnung der energieaufwendige Produktionsprozeß, der Transport aus China und die Entsorgung. Bei all diesen Schritten kommt es zu einem Mehrverbrauch an Co2, der bei der Glühbirne nicht anfallen würde.

Co2-Bilanz

 

Kohlekraftwerke und fossile Energieträger (Erdöl/gas) emittieren bei der Stromerzeugung Co2. Der Anteil an Kohlekraftwerken (Co2- und Quecksilberemissionen) und anderen fossilen Energieträgern (Co2) ist in der EU unterschiedlich hoch. Somit sind die Co2-Emissionen in Ländern, in denen vor allen Wasserkraft füt die Stromversorgung genutzt wird, wie z.B. Norwegen, Island, Österreich, Kroatien, Schweiz und Schweden, relativ gering bzw. gleich null.

Anmerkung: Eigentlich ist es skurill, wenn man die Glühbirne für Co2-Emissionen verantwortlich macht und meint mit einem Verbot wäre das Klima zu retten und im Gegenzug dafür mehrere deutsche Kohlekraftwerke geplant und gebaut werden.

sparen Stromerzeugung

 

Das Paradoxon des umweltfreundlichen Quecksilbers

Energiesparlampen enthalten bis zu 5mg Quecksilber (ab 2013 2,5 mg), das bei der Gewinnung in China Menschen und Umwelt vergiftet.

Der Strom in der EU stammt ca. zur Hälfte aus Kohlekraftwerken, die bei der Stromerzeugung Quecksilber und Co2 emittieren. Da die Glühbirne durch den größeren Strombedarf gegenüber einer Kompaktleuchtstofflampe laut EU mehr Co2 und Quecksilber verbraucht, scheint sie eine »Umweltsünderin« zu sein.

ABER

   

Überblick

Bestandteile

Eine Glühbirne besteht aus Glas, Blech, Kupfer, etwas Lötzinn und Wolframdraht.

Eine "Energiesparlampe" - die korrekte Bezeichnung ist Kompaktleuchtstofflampe - besteht neben Glas, Blech, Kupfer, Zinn, aus einem elektronischem Vorschaltgerät, Quecksilber und Schwermetallen: Blei, Antimon, Barium, Arsen, Yttrium, Phosphorverbindungen, Cadmiumbromide, Vanadiumverbindungen, Thorium und bromierten Flammschutzmittel.

LED ist die Abkürzung für Licht Emittierende Diode. Leuchtdioden sind Elektrolumineszenzstrahler. Einige LEDs enthalten reizendes Gallium-Nitrid oder Gallium-Phosphid. Farbige LEDs können Schwermetalle wie Arsen oder Blei enthalten. Das blaue Licht von LEDs kann laut akt. Studien die Augen schädigen

 

Die 100-jährige Glühbirne

Die seit 1901 in Livermore brennende Glühbirne zeigt, daß Glühbirnen länger als "Energiesparlampen" brennen könn(t)en. Das Phoebuskartell wußte dies zu verhindern.

hundertjährige glühbirne 100-jährige Glühbirne | kartelle Kartell

 

Energiesparlampen

Eine »Energiesparlampe« - die korrekte Bezeichnung ist Kompaktleuchtstofflampe - verbraucht bei der Produktion und Entsorgung wesentlich mehr Energie als die Glühbirne.

Sie kostet mehr, spart zwar in der Anwendung Strom (nicht so viel, wie propagiert), und es gäbe bessere Alternativen der Strom/Energieeinsparung.

 

Kompaktleuchtstofflampen enthalten giftiges Quecksilber,

 

Kompaktleuchtstofflampen emittieren bei Betrieb giftige Dämpfe

 

Kompaktleuchtstofflampen emittieren Licht minderer Qualität

 

LED keine Alternative

Lichtqualität

Die LED kann die Glühbirne in Punkto Lichtqualität nicht ersetzen, da auf Grund der verwendeten Halbleiter in Verbindung mit Phosphor das Farbspektrum der LED kein kontinuierliches, dem Sonnenlicht ähnliches, ist. Der Farbwiedergabeindex einer Glühbirne beträgt 100, die meisten LEDs erreichen Werte zwischen 60 und 80.
Lichtqualität

 

Laut Ökotest scheinen LEDs ebenfalls einige Problemfelder der Kompaktleuchtstofflampe wie Lichtflimmern und Elektrosmog aufzuweisen
Ökotest 11/11

 

Augenschäden durch blaues Licht

Das blaue Licht der LED kann Augenschäden hervorrufen oder verstärken, zu Unschärfe beim Sehen führen und den Wach-Schlaf-Rhythmus stören.
Augen

 

Aktuelle Studien:

Der Einfluß von LEDs auf die Augen von Mäusen
Weisse LEDs reduzieren die Photorezeptoren in ihrer Dicke signifikant
[Taiwan | März 2012]

Photobiologische Sicherheit von Licht emittierenden Dioden (LED)
Gefährdung der Netzhaut ab zehn Sekunden Exposition durch blaue/weiße LED
[Deutschland BAuA | 2013]

 

Umwelt

Nach den Erkennnissen einer kalifornischen Studie kann man LEDs nicht mehr umweltfreundlich nennen, da LEDs auf Grund der verwendeten teilweise toxischen Stoffe (Arsen und Blei gelten als potentiell krebsauslössend) als Sondermüll zu entsorgen wären. Mögliche Umweltauswirkungen von LEDs

Außerdem verseucht der Abbau der verwendeten Seltenen Erden die Umwelt

 

lampenvergleichLampenvergleich - Glühbirne, Halogenlampe, LED und Sparlampe
Die LED ist eine Karotte - die uns Konsumenten wie braven Eseln vor die Nase gehalten wird
LED - Überblick

 

Sondermüll

Die "Energiesparlampe" muß auf Grund der giftigen Inhaltsstoffe wie dem Nervengift Quecksilber und weiteren Schwermetallen (Arsen, Beryllium, Blei, Brom und Cadmium) als Sondermüll entsorgt werden.

Die LED gilt als Kleinelektrogerät und muß als Elektronikschrott entsorgt werden

 

Lichtqualität statt Lichtquantität

Glühbirnen haben ein dem Sonnenlicht ähnliches, kontinuierliches Farbspektrum und den höchsten Farbwiedergabeindex Ra 100, den Kompaktleuchtstofflampen und LEDs nicht erreichen.

Kompaktleuchtstofflampen strahlen ein diskontinuierliches Farbspektrum aus, in dem einige Farbspitzen (Blaubereich) enthalten sind und einige Farbbereiche kaum vorhanden sind oder fehlen. Dadurch werden einige Farben verfälscht wiedergegen (Rotbereich).

Die Farbwiedergabe von LEDs ist besser als die von Kompaktleuchtstofflampen, aber noch immer schlechter als die von Glühbirnen und Halogenlampen.

 

Überblick Farbspektren

Farbspektrum Sonne
farbspektrum sonne
© Alexander Wunsch

Farbspektrum Glühbirne
farbspektrum gluehbirne
© Alexander Wunsch

Farbspektrum Halogen
farbspektrum halogen
© Jean-Jacques MILAN

Farbspektrum LED
LED Farbspektrum Kaltweiss und Warmweiss
Grafik © Alexander Wunsch

Farbspektrum Sparlampe
farbspektrum sparlampe
© Alexander Wunsch

Lichtqualität

 


 

Was tun?